
Beginn des Herpftalradweges in Walldorf © Frank Möller
Herpftalradweg als `Noch`Geheim-Tip
Der Herpftalradweg ist ein weiterer Tip für Radfahrer entlang des Werraradweges
Der Herpftalradweg
Die Herpf ist ein weiterer rechter Zufluss der Werra.
Ein guter Einstieg ist an der Mündung der Herpf in die Werra in Walldorf; teilweise auf asphaltierten Nebenstraßen teilweise auf geschotterten Wegen geht es bis zum Ortsausgang.
Dort muss man gegenüber der Gaststätte Brückenmühle die relativ stark befahrene Landestraße queren.
Leider ist der Beginn des Herpftalradweges hier (bisher) nicht ausgeschildert- s. Foto- sondern `nur` als Radweg Richtung Melkers/ Kaltensundheim.
Der Herpftalradweg beginnt rechterhand der Gaststätte Brückenmühle; diese hat inzwischen u. a. mit ihren Thüringer Klößen einen solch guten Ruf, dass es zumindest für ein Mittag am Wochenende notwendig ist zu reservieren.
Danach geht es auf einem separaten asphaltierten Weg in Richtung Melkers; linkerhand liegen leider nicht zugängliche Höhlen im Sandstein. Weil die Walldörfer in der Vorzeit Sand untertage ab bauten sind diese Höhlen entstanden und deswegen werden die Walldörfer auch heute noch von manchen Eingeweihten als `Sandhasen` bezeichnet.
Begehbar sind aber die Walldorfer Sandsteinhöhlen auf der gegenüberliegenden Seite des Ortes mit dem Komplex der `Märchenhöhle`.
Da man der Mündung der Herpf in dieser Richtung entgegen fährt ist die gesamte Strecke im Weiteren leicht ansteigend.
Nach dem Ort Melkers geht es weiter bis zum gleichnamigen Ort Herpf auf einem durchweg asphaltierten und separaten Radweg abseits des Autoverkehrs.
Nach dem Ort Herpf geht es (leider) auf der Straße weiter über Seeba nach Bettenhausen.
In Seeba kann am `See` Rast gemacht werden; Baden und Grillen sind jedoch nicht gestattet.
In Bettenhausen kann im Kulturhaus Rast gemacht werden. Das Kulturhaus ist als Bett & Bike Haus offen für Radtouristen und wirbt u. a. mit einer Fahrradgarage und einer Ladestation für e-bikes.
Nach Bettenhausen geht es steiler bergauf in Richtung Helmershausen und von dort weiter bis nach Wohlmuthausen.
In der Ortsmitte von Wohlmuthausen geht es bergauf; der Weg trifft dort nach ca. 1,4 km auf den Rhön-Rennsteig-Radweg der in nördlicher Richtung nach Aschenhausen und in südlicher Richtung in Gerthausen das Ende des Herpftalradweg von insgesamt ca. 25 km erreicht.
Radelt man in Gerthausen auf der Hauptstraße weiter gelangt man nach Schafhausen.
In Schafhausen trifft man auf den Feldatalradweg und damit Verbindung nach Fladungen (Rhön-Sinn-Radweg; Streuradweg) oder Kaltennordheim. Von dort hat man nach ca. 36 km die Möglichkeit, bei Dorndorf die Werra wieder zu erreichen.








